Mainstream-Presse - die Gleichschaltung von Medien

In diesen unruhigen Zeiten bieten die deutschen Medien um ein Vielfaches stärker noch als zu Corona-Zeiten ein Bild bedingungsloser Unterordnung unter die Agenda des atlantischen Militärpaktes.

Hier einige Beispiele von unkorrekter bis desinformierender Nachrichteninformationen in der deutschen Medienlandschaft:

Am 09.03.2022 predigt der Ex-Bundespräsident Gauck in der Sendung "Maischberger. Die Woche" vom Gipfel materieller Vollversicherung herab zum Volk über dessen Pflicht, für "die Freiheit zu frieren":
 
In der n-tv-Onlineausgabe vom 07.03.2022 macht sich der ntv-Kommentator löblicherweise Sorgen um die Sicherheit der Russen in Deutschland. Leider vergisst er dabei aber nicht, dies in den üblichen Halb- und Unwahrheiten-Mainstream zu verpacken:
 
Mehrere, eigentlich als qualitativ geltende deutsche Medien veröffentlichen:
 
Am 03.03.2022 veröffentlicht die Onlineausgabe von n-tv ein Interview mit dem Ex-NATO-General Egon Ramms. Hierin tätigt der ehemals ranghöchste NATO-Soldat:
 
Knapp 34 Jahre nach dem De Facto - Verbot der sowjetischen Zeitschrift "Sputnik" wiederholt sich Geschichte.
Zusammen mit "Russian Today" wird der "Sputnik" durch die EU verboten. Kurze Zeit später sind die Websites der beiden Medien nicht mehr erreichbar.
Ein Bärendienst für die vielgepriesene westliche Pressefreiheit und Freiheit des Internets.

 

"Lügenpresse": dieses politischen Schlagwort ist eigentlich durch die Benutzung in der NS-Diktatur diskreditiert. Und diejenigen, dies sich heutzutage durch die Bezeichnung "Lügenpresse" angegriffen fühlen, versuchen reflexartig die Benutzung des Wortes unter Verweis auf dessen historische Verwendung zu unterbinden.

Entweder unterstellen sie dem Benutzer des Wortes eine Nähe zum Nationalsozialismus oder zumindest die vorhandene Dummheit, den historischen Kontext nicht zu kennen.

Das wiederum ist geschichtswissenschaftlich nicht haltbar, denn "Lügenpresse" war nicht zuallererst und nicht einzig ein Schlagwort der Nationalsozialisten.
Bereits vorher und dann vor allem im Ersten Weltkriegs war das Wort bereits gebräuchlich. Und in der DDR gab es wohl wöchentlich Worte wie "BRD-Lügenpresse", "Lügenpresse des Springer-Verlages" usw. zu lesen und zu hören. Auch aus Richtung der BRD wurden gelegentlich gewisse DDR-Medien als Lügenpresse bezeichnet. Obwohl beide Seiten das Wort "Lügenpresse" politisch motiviert verwendeten, hatte die Verwendung des Wortes auf beiden Seiten sicherlich einige Berechtigung.

Allgemein meinen die Nutzer des Worter "Lügenpresse" damit die zunehmende Verwendung von Lügen, Halbwahrheiten und Ignoranz von Wahrheit in der Medienlandschaft von Deutschland.

Wie definieren sie nun "Lügenpresse"?

Ein einzelnes Medium (Zeitung, Radiosender, TV-Sender o.ä.) lügt relativ häufig.
Zum Beispiel um durch eine sensationelle Schlagzeile mehr Leser anzulocken. Beispiel: "Krebs besiegt" als Riesenschlagzeile, um im zugehörigen kleingedruckten Beitrag dann diese Aussage stark zu relativieren.
Schalten große Anzeigekunden teure Werbungen, ist oft in der Nähe dieser Anzeige eine "den Anzeigenkunden unterstützende" Berichterstattung zu beobachten.
Halbwahrheiten und Lügen werden gedruckt, weil sie sich in den jeweiligen Fällen besser "verkaufen" lassen. Wahrheiten werden weggelassen, weil sie vermeintlich uninteressant sind.
Diese Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen, aber die Medien lügen eben manchmal, das gehört zum Geschäft.

Interessant wird es aber dann, wenn ein relevanter Anteil von Medien zu bestimmten wichtigen Themen quasi wie gleichgeschaltet Stellung bezieht.
Oder ein relevanter Anteil von Medien zu bestimmten wichtigen Themen überhaupt keine Stellung bezieht bzw. nur in einem Umfang, der in keinen Verhältnis zur Bedeutung des Themas steht.
Dabei spielt auch keine Rolle, ob einzelne Medien dem nicht folgen. Entscheidend ist, dass ein relevante, signifikanter Teil der Medien sich derart verhält.

Was sind die Gründe dafür?

Zeitdruck? Ungeprüfte Übernahme von Nachrichten anderer Medien? Manchmal schon. Aber nicht immer.

Die Hintergründe der Gleichschaltung sind äußerst komplex und von Thema zu Thema durchaus unterschiedlich.

 
 
 
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